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UNIVERSITY.CYBER AWARENESS

Security Awareness für Mitarbeitende: Phishing, Passwörter, KI-Betrug

Phishing, Quishing und österreichische Betrugsmaschen erkennen, CEO-Fraud und Deepfakes stoppen, Konten mit Passkeys schützen, KI sicher nutzen und Awareness nach NISG 2026 im Betrieb verankern

Das lernen Sie

  • Phishing per E-Mail, SMS, Messenger und QR-Code anhand von Absenderadresse, Linkziel und ungewöhnlicher Bitte erkennen, auch wenn die Nachricht fehlerfrei mit KI geschrieben ist
  • Aktuelle österreichische Maschen im Namen von Finanzamt, FinanzOnline, ID Austria, ÖGK, Post und Banken einschließlich Spoofing-Anrufen durchschauen und über offizielle Wege prüfen
  • Gefälschte Anmeldeseiten, falsche CAPTCHAs (ClickFix) und falschen Helpdesk-Support mit Fernwartung erkennen
  • CEO-Fraud, umgeleitete Zahlungen, Fake-Rechnungen, Registerfallen und Deepfake-Anrufe mit Rückrufregel, Empfängerüberprüfung und Vier-Augen-Prinzip stoppen
  • Konten mit eigenen langen Passwörtern, Passwortmanager, Mehrfaktor-Anmeldung und Passkeys schützen und MFA-Bombing richtig behandeln
  • KI-Assistenten nur freigegeben und nach der Daten-Ampel nutzen, Ergebnisse prüfen und Prompt Injection erkennen
  • Unterwegs, im Homeoffice und in der Familie mit Geräten, WLAN, USB und privaten Konten sicher umgehen
  • Verdachtsfälle vollständig melden, in den ersten 15 Minuten nach einem Vorfall richtig handeln und die richtigen Stellen in Österreich kennen
  • Als Leitung die Pflichten nach § 31 NISG 2026, die Strafrahmen und die Haftungsrisiken einordnen und die richtigen Fragen an IT und Dienstleister stellen
  • Eine Sicherheitsrichtlinie für Mitarbeitende, einen Meldeweg und eine Notfallkarte für den Betrieb aus Vorlagen erstellen
  • Eine Phishing-Simulation datenschutzkonform und mit Einbindung des Betriebsrats nach ArbVG planen, durchführen und an der Meldequote auswerten
  • Einen Jahresplan mit Mikro-Auffrischungen aufsetzen und Schulungen mit einem eigenen Schulungsnachweis belegen
  • Die besonderen Risiken in Gemeinden, etwa im Bürgerservice und im Meldeamt, erkennen und mit festen Abläufen absichern

Beschreibung

Die meisten Cyberangriffe beginnen nicht mit Technik, sondern mit einer Nachricht an einen Menschen. Laut ENISA war Phishing im Berichtszeitraum 2024/2025 mit rund 60 Prozent der häufigste Einstiegsweg in Organisationen. Angreifer schreiben heute dank KI fehlerfreie Mails, rufen mit gefälschter Nummer an und klonen Stimmen. Dieser Kurs zeigt allen Mitarbeitenden ohne IT-Vorkenntnisse, woran sie Angriffe trotzdem erkennen und was sie im Ernstfall tun, mit Beispielen aus österreichischen Betrieben und Gemeinden.

Was Sie danach können

  • Betrug erkennen, auch wenn er perfekt aussieht: die drei Prüffragen Adresse, Ziel und Bitte; aktuelle Maschen im Namen von Finanzamt, FinanzOnline, ID Austria, ÖGK, Post und Banken; Spoofing-Anrufe mit echter Banknummer; QR-Codes, falsche CAPTCHAs und der falsche Helpdesk in Teams.
  • Geld schützen: CEO-Fraud, umgeleitete Zahlungen, Fake-Rechnungen, Registerfallen und Deepfake-Anrufe mit Rückrufregel, Empfängerüberprüfung und Vier-Augen-Prinzip stoppen.
  • Konten absichern: Passwortmanager, Mehrfaktor-Anmeldung, MFA-Bombing und Passkeys, für die Arbeit und für die Familie.
  • KI sicher nutzen: das richtige Werkzeug mit dem richtigen Konto, die Daten-Ampel und versteckte Anweisungen (Prompt Injection).
  • Im Ernstfall handeln: vollständig melden, die ersten 15 Minuten in sieben typischen Fällen und die richtigen Stellen in Österreich.

Für Leitung und Verantwortliche

Modul 7 erklärt Geschäftsführung, Vorstand und Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, was das NISG 2026 von ihnen persönlich verlangt: Aufsicht, eigene Schulung und regelmäßige Schulung der Mitarbeitenden, die Strafrahmen, die persönliche Haftung und die Sonderstellung der Gemeinden. Modul 8 zeigt, wie Sie Awareness im Betrieb verankern, eine Phishing-Simulation fair und mit Einbindung des Betriebsrats nach ArbVG durchführen und Ihre Schulungen selbst belegen.

Diese Vorlagen übernehmen Sie direkt aus dem Kurs

Stopp-Karte, Prüfprotokoll für verdächtige Nachrichten, Liste der offiziellen Wege, Rückrufregel zum Aushängen, Protokoll Bankverbindungsänderung, Freigaberegel für den Rechnungseingang, Codewort-Vereinbarung, Passwort-Regel und Passkey-Plan, KI-Freigabeliste und Ampel-Check, Homeoffice-Netzcheck, Familien-Sicherheitsplan, Meldezettel, Vorfallnotiz, persönliche Notfallkarte, Notfallkarte für den Betrieb mit geprüften österreichischen Nummern, Entscheidungs-Checkliste für die Leitung, Fragenkatalog an die IT, Sicherheitsbericht auf einer Seite, Mustertext für den Leitungsbeschluss, Sicherheitsregeln für Mitarbeitende, Information an Betriebsrat und Belegschaft zur Phishing-Simulation, Auswertungsbogen, Jahresplan mit Mikro-Auffrischungen, Schulungsnachweis als Tabelle und eine Gemeinde-Ergänzung für Bürgerservice und Meldeamt.

Jedes Modul endet mit einer Übung an Ihrer eigenen Situation, das Abschlussquiz prüft das Gelernte an 15 realistischen Fällen. Die Module 1 bis 6 dauern zusammen rund 4,8 Stunden und eignen sich als Grundschulung für alle Mitarbeitenden, die Module 7 und 8 richten sich an Leitung und Verantwortliche.

Aufbau

  1. Phishing und Quishing erkennenGratis

    Woran Sie gefälschte E-Mails, SMS, Messenger-Nachrichten und QR-Codes erkennen, auch wenn sie fehlerfrei geschrieben sind: die drei Prüffragen Adresse, Ziel und Bitte, die aktuellen österreichischen Maschen im Namen von Finanzamt, ID Austria, ÖGK, Post und Banken, gefälschte Anmeldeseiten, falsche CAPTCHAs und der falsche Helpdesk in Teams.

    • Warum Angreifer bei Ihnen anklopfen (9 Min.)
    • Die echten Merkmale einer Phishing-Nachricht (8 Min.)
    • SMS, Messenger und Quishing (9 Min.)
    • Maschen in Österreich: Finanzamt, ID Austria, ÖGK, Post und Bank (8 Min.)
    • Neue Tricks: Anmeldeseiten, falsche CAPTCHAs, falscher Helpdesk (9 Min.)
    • Übung: Fünf Nachrichten prüfen (20 Min.)
  2. CEO-Fraud, Rechnungsbetrug und DeepfakesGratis

    Wie Betrüger mit gefälschten Chefanweisungen, geänderten Bankverbindungen, Fake-Rechnungen, Registerfallen und geklonten Stimmen an Geld kommen, welche einfachen Regeln jede dieser Maschen stoppen und wie Sie Rückrufregel und Vier-Augen-Prinzip in Ihrem Alltag verankern.

    • CEO-Fraud: wenn der Chef nicht der Chef ist (9 Min.)
    • Rechnungsbetrug und geänderte Bankverbindungen (8 Min.)
    • Fake-Rechnungen, Registerfallen und Offertschwindel (8 Min.)
    • Deepfake-Anrufe und Stimmklone (8 Min.)
    • Übung: Rückrufregel und Zahlungsfreigabe testen (20 Min.)
  3. Passwörter, Passkeys und Mehrfaktor-AnmeldungGratis

    Was ein gutes Kennwort heute ausmacht, wie ein Passwortmanager den Alltag erleichtert, warum Mehrfaktor-Anmeldung so wirksam ist, wie Angreifer sie mit MFA-Bombing aushebeln wollen und warum Passkeys Phishing ins Leere laufen lassen. Mit einem Konten-Check für Ihre wichtigsten privaten Konten.

    • Gute Passwörter ohne Qual (8 Min.)
    • Mehrfaktor-Anmeldung und MFA-Müdigkeit (8 Min.)
    • Passkeys: Anmelden ohne Passwort (8 Min.)
    • Übung: Ihr Konten-Check in 20 Minuten (23 Min.)
  4. KI-Assistenten sicher nutzenGratis

    Sicherheit bei der Arbeit mit ChatGPT, Microsoft 365 Copilot, Gemini, Claude und Co.: welches Werkzeug mit welchem Konto, was mit Ihren Eingaben passiert, welche Daten nach der Daten-Ampel nie hineingehören, wie Sie Ergebnisse prüfen und wie Angreifer KI-Werkzeuge über versteckte Anweisungen (Prompt Injection) manipulieren.

    • Was mit Ihren Eingaben passiert (8 Min.)
    • Die Daten-Ampel: was hinein darf und was nie (7 Min.)
    • Ergebnisse prüfen und versteckte Anweisungen erkennen (8 Min.)
    • Übung: Eine KI-Anfrage sicher umformulieren (19 Min.)
  5. Mobil arbeiten: unterwegs, im Homeoffice, mit WLAN und USBGratis

    Wie Sie Laptop, Handy und Unterlagen unterwegs und zu Hause schützen, öffentliche WLANs sicher nutzen, warum gefundene USB-Sticks und fremde Ladekabel tabu sind, warum Updates zählen und wie private Konten und Familiengeräte zum Einfallstor in die Firma werden können.

    • Unterwegs und im Homeoffice (8 Min.)
    • WLAN, Hotspots und VPN (7 Min.)
    • USB-Sticks, Ladekabel und Updates (7 Min.)
    • Zu Hause und in der Familie: private Konten als Einfallstor (5 Min.)
    • Übung: Ihr Arbeitsplatz-Check für unterwegs (16 Min.)
  6. Melden statt verstecken: richtig handeln im ErnstfallGratis

    Warum schnelles Melden der wichtigste Beitrag zur Sicherheit ist, wie Sie Verdachtsfälle vollständig melden, was Sie in den ersten 15 Minuten nach einem Fehler tun und welche Stellen in Österreich helfen, von Polizei und Cybercrime-Meldestelle über CERT.at und die WKO-Hotline bis zum Karten-Sperrnotruf. Mit Ihrer persönlichen Notfallkarte.

    • Warum Melden Sie und alle anderen schützt (7 Min.)
    • So melden Sie richtig (7 Min.)
    • Erste Hilfe: die ersten 15 Minuten (7 Min.)
    • Übung: Ihre persönliche Notfallkarte (19 Min.)
  7. Für Leitung und Führungskräfte: Pflichten nach NISG 2026Gratis

    Was das NISG 2026 von Geschäftsführung, Vorstand und Amtsleitung persönlich verlangt, wer erfasst ist und was für Gemeinden gilt, welche Strafen und Haftungsrisiken bestehen, was die Leitung von IT und Dienstleistern verlangen sollte und warum Führungskräfte zugleich bevorzugtes Ziel und wichtigstes Vorbild sind. Mit Entscheidungs-Checkliste und Mustertext für den Leitungsbeschluss.

    • Was das NISG 2026 von der Leitung persönlich verlangt (8 Min.)
    • Strafen, Haftung und was die Leitung nicht delegieren kann (8 Min.)
    • Was Sie von IT und Dienstleistern verlangen sollten (7 Min.)
    • Führungskräfte als Ziel und als Vorbild (7 Min.)
    • Übung: Entscheidungs-Checkliste und Leitungsbeschluss (29 Min.)
  8. Awareness im Betrieb verankernGratis

    Wie Sie aus einer einmaligen Schulung ein Programm machen, das wirkt und sich belegen lässt: Sicherheitsrichtlinie für Mitarbeitende, Meldeweg und Notfallkarte für den Betrieb, eigene Phishing-Simulation mit Information des Betriebsrats nach ArbVG, Auswertung, Jahresplan mit Mikro-Auffrischungen, Schulungsnachweis als Tabelle und eine Variante für Gemeinden mit Bürgerservice und Meldeamt. Alle Vorlagen zum Übernehmen.

    • Sicherheitsrichtlinie für Mitarbeitende (7 Min.)
    • Meldeweg und Notfallkarte für den Betrieb (7 Min.)
    • Eigene Phishing-Simulation: Planung, Datenschutz und Betriebsrat (8 Min.)
    • Phishing-Simulation durchführen und auswerten (7 Min.)
    • Jahresplan, Mikro-Auffrischungen und Schulungsnachweis (7 Min.)
    • Variante für Gemeinden: Bürgerservice und Meldeamt (7 Min.)
    • Übung: Ihr Awareness-Paket für die nächsten zwölf Monate (34 Min.)

Voraussetzungen

Keine IT-Vorkenntnisse nötig. Sie sollten E-Mail, einen Webbrowser und ein Smartphone im Alltag nutzen. Für die Übungen hilft es, Ihren Arbeitsrechner und Ihr Diensthandy griffbereit zu haben. Die Module 1 bis 6 richten sich an alle, Modul 7 an Leitung und Führungskräfte, Modul 8 an alle, die Awareness im Betrieb oder in der Gemeinde verankern.

Teilnahmebestätigung

Nach einem Live-, Vor-Ort- oder Inhouse-Training erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung der TOMORIS UNIVERSITY als PDF per E-Mail. Sie nennt Kurstitel, Datum, Dauer und Inhalte.

Im E-Learning erstellen Sie Ihren Teilnahmenachweis selbst: Nach bestandenem Abschlussquiz steht er in Ihrem Lernkonto bereit, zum Speichern als PDF oder zum Drucken, mit Ergebnis, Datum, Umfang und Inhalten des Kurses.

Die Bestätigung belegt Ihre Teilnahme. Sie ist kein staatlich anerkannter Abschluss und keine Zertifizierung eines Herstellers wie Microsoft oder Fortinet. Prüfungen für Herstellerzertifikate legen Sie direkt beim Hersteller ab.

Offene Termine

Derzeit ist kein offener Termin geplant. Fragen Sie uns, auch als Inhouse-Training für Ihr Team